Sedum auf Holzdach

Möchten Sie zu einer grüneren und nachhaltigeren Umgebung beitragen und denken über ein Gründach nach? Vielleicht fragen Sie sich, ob das Holzdach Ihres Hauses, Ihrer Garage oder Ihres Schuppens das zusätzliche Gewicht tragen kann und ausreichend vor den Pflanzenwurzeln geschützt ist.

Grundsätzlich lässt sich ein Gründach auf nahezu jeder Dachkonstruktion anlegen, sofern diese stabil und tragfähig genug ist. Das verwendete Baumaterial spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Entscheidend sind vor allem der Zustand der Dachabdichtung, die zulässige Dachlast und ein fachgerecht aufgebauter Wurzelschutz.

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Einzigartiges Erscheinungsbild Ihrer Immobilie

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Sehr umweltfreundlich

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Verlängert die Lebensdauer des Daches

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Schallisoliert

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Isoliert im Sommer und Winter

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Verschiedene Sedumdächer

Ein fachgerecht aufgebautes Sedumdach sorgt dafür, dass die Pflanzen sicher wurzeln können, ohne die Dachabdichtung zu beschädigen. Gleichzeitig werden sie zuverlässig mit Wasser und Nährstoffen versorgt.

Dabei unterscheiden sich intensive und extensive Gründächer deutlich voneinander. Diese Unterschiede beeinflussen sowohl den Aufbau als auch die Anforderungen an die Tragfähigkeit und Konstruktion des Daches.

Im Folgenden erklären wir zunächst die wichtigsten Unterschiede und zeigen anschließend, wie ein extensives Gründach aufgebaut ist. Für eine unverbindliche Beratung können Sie sich jederzeit an Dachbegrünungtotal wenden, Ihren Spezialisten für extensive Dachbegrünungen wie Sedumdächer.

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Intensives oder extensives Gründach?

Ein intensives Gründach ist mit einem klassischen Garten vergleichbar, nur dass es sich auf dem Dach Ihres Hauses oder Ihrer Garage befindet. Entsprechend fallen auch ähnliche Pflegearbeiten an, zum Beispiel Schneiden, Jäten und regelmäßiges Bewässern.

Extensive Gründächer benötigen deutlich weniger Pflege. Sie bestehen häufig aus Sedum und werden deshalb auch Sedumdächer genannt. Je nach Ausführung können die Sukkulenten mit Gräsern, Kräutern oder Moosen kombiniert werden. Sedum muss nicht zurückgeschnitten und in der Regel nur bei außergewöhnlich langen Trockenperioden bewässert werden. Durch die dichte Bepflanzung hat unerwünschter Bewuchs außerdem nur wenig Platz.

Intensive Gründächer benötigen eine deutlich dickere Substratschicht, damit Gräser, Sträucher und Bäume ausreichend wurzeln und mit Nährstoffen versorgt werden können. Sedumdächer sind dagegen als gebrauchsfertige Matten oder Kassetten erhältlich. Je nach System sind Substrat und weitere Funktionsschichten bereits integriert oder werden passend dazu mitgeliefert.

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Wie ist der Aufbau einer Sedumdachbegrünung auf einem Holzdach?

Ein Gründach besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Schichten. Dazu gehören die Vegetations- und Substratschicht sowie eine Drainage, ein Wurzelschutz und eine wasserdichte Dachabdichtung.

Der grundlegende Aufbau ist bei einem Holzdach derselbe wie bei einem Dach aus Beton oder mit Bitumenabdichtung. Entscheidend ist, dass alle Schichten fachgerecht verlegt werden und die Dachkonstruktion ausreichend tragfähig ist. So bleibt die Dachabdichtung geschützt und das Gründach kann dauerhaft zuverlässig funktionieren.

Möchten Sie Ihr Sedumdach selbst verlegen? Dann gehen Sie wie folgt vor:

Naturdach anlegen

Sedum selbst auf Ihrem Holzdach anlegen

Sedumdach Schritt für Schritt selbst verlegen

  1. Dach prüfen: Stellen Sie zunächst sicher, dass die Dachkonstruktion das zusätzliche Gewicht des Sedumdachs tragen kann und sich die Dachabdichtung in einem einwandfreien Zustand befindet. Bei Unsicherheit beraten Sie die Fachleute von Dachbegrünungtotal gerne.
  2. Dachfläche reinigen: Entfernen Sie Blätter, Moos, Schlamm, lose Teile und andere Verschmutzungen. Beschädigungen an der Dachabdichtung sollten vor der Verlegung repariert werden.
  3. Wurzelschutz verlegen: Bringen Sie eine geeignete Wurzelschutzfolie auf der Dachfläche an. Sie verhindert, dass Pflanzenwurzeln in die Dachabdichtung eindringen und diese beschädigen.
  4. Dachentwässerung kontrollieren: Prüfen und reinigen Sie Dachrinnen, Abläufe und Fallrohre. Bringen Sie am Dachablauf ein Schutzgitter an, damit Pflanzenreste und Substrat nicht in das Entwässerungssystem gelangen. Rund um den Ablauf empfiehlt sich eine etwa 30 × 30 Zentimeter große Kiesfläche. Sie hält Substrat und Pflanzenteile zurück und erleichtert die regelmäßige Kontrolle. Reinigen Sie diesen Bereich mindestens einmal im Jahr.
  5. Drainageschicht verlegen: Die Drainageplatten nehmen überschüssiges Regenwasser auf und leiten es kontrolliert ab. Dadurch wird Staunässe vermieden, denn Sedumpflanzen vertragen dauerhaft zu viel Wasser schlechter als vorübergehende Trockenheit.
  6. Substrat verteilen: Verteilen Sie das Dachsubstrat gleichmäßig auf der Drainageschicht. Es versorgt die Pflanzen mit Wasser und Nährstoffen und gibt ihren Wurzeln Halt. Ein Kiesrand entlang der Dachkanten hilft dabei, das Substrat an seinem Platz zu halten.
  7. Vegetation aufbringen: Setzen Sie einzelne Sedumpflanzen in das Substrat oder rollen Sie vorgezogene Sedummatten dicht aneinander aus. Bewässern Sie die Begrünung in den ersten Wochen regelmäßig und passen Sie die Wassermenge an die Witterung an.
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