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Sedumdach auf Wellblech

Wellplatten galten lange Zeit als preiswerte und robuste Lösung für Dächer. Durch die frühere Verwendung asbesthaltiger Platten hat ihr Ruf jedoch deutlich gelitten. Heute sind moderne Wellplatten aus unterschiedlichen Materialien erhältlich, zum Beispiel aus Bitumen, PVC, PET oder Polyester.

Möchten Sie das Wellplattendach auf Ihrer Garage, Ihrem Schuppen oder einem anderen Nebengebäude ohnehin erneuern, kann eine Dachbegrünung eine attraktive Alternative sein. Ein Gründach speichert Regenwasser und gibt es zeitverzögert wieder ab. Gleichzeitig verbessert es den Wärme- und Schallschutz und verleiht dem Gebäude eine natürliche, nachhaltige Optik.

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Ein Sedumdach auf einem Wellblechdach, ist das möglich?

Kann ein Sedumdach auf einem Wellblechdach angelegt werden?Wellblechdächer sind in der Regel nicht für die hohen Lasten eines intensiv begrünten Daches oder Dachgartens ausgelegt. Je nach Konstruktion kann jedoch eine leichte, extensive Dachbegrünung mit Sedum möglich sein.

Sedummatten oder leichte Sedumsysteme haben ein vergleichsweise geringes Gewicht, lassen sich schnell verlegen und benötigen nur wenig Pflege. Entscheidend ist jedoch, dass die Dachkonstruktion das zusätzliche Gewicht auch im vollständig wassergesättigten Zustand sicher tragen kann.

Möchten Sie wissen, ob das Wellblechdach Ihres Gartenhauses, Schuppens oder Ihrer Garage für eine Sedumbegrünung geeignet ist? Die Fachleute von Dachbegrünungtotal prüfen die baulichen Voraussetzungen und beraten Sie unverbindlich zu den passenden Möglichkeiten. Auf Wunsch übernehmen wir auch die fachgerechte Planung und Verlegung.

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Sedumdach auf jedem Dach

Ein extensives Gründach besteht aus einer vergleichsweise dünnen und leichten Substratschicht, die mit Sedum, Moosen, Wildblumen, Kräutern oder Gräsern bepflanzt wird. Eine reine Moosbegrünung kann besonders leicht ausgeführt werden. Bei einem sehr niedrigen Aufbau von etwa drei Zentimetern liegt das Gewicht bei ungefähr 35 Kilogramm pro Quadratmeter.

Je nach Aufbau, Bepflanzung und Wasserspeicherfähigkeit kann das Gesamtgewicht jedoch deutlich höher ausfallen. Bei der Beurteilung muss immer das vollständig wassergesättigte Gewicht berücksichtigt werden, da das gespeicherte Regenwasser die Dachlast zusätzlich erhöht.

Ob ein Sedumdach auf einem Wellblechdach möglich ist, hängt deshalb nicht nur von der gewählten Begrünung ab, sondern auch vom Material der Wellplatten und der darunterliegenden Tragkonstruktion. Dünne Holzlatten können beispielsweise deutlich weniger Gewicht aufnehmen als massive Holzbalken oder Stahlträger. Vor der Umsetzung sollte die Tragfähigkeit des Daches daher immer fachgerecht geprüft werden.

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Welche Schichten befinden sich zwischen den Wellblechplatten und dem Sedumdach?

Ein Sedumdach kann nicht direkt auf einem Wellblechdach verlegt werden. Dafür ist ein geeigneter Unterbau erforderlich, der in der Regel aus folgenden Schichten besteht:

  • Schutzvlies oder Dachschutzbahn
  • Drainageschicht
  • wurzelfestes Filtervlies
  • Substratschicht
  • Vegetationsschicht

Die besondere Form der Wellplatten macht die Verlegung anspruchsvoll. Damit die Drainageschicht eben aufgebracht werden kann, muss zunächst eine stabile und möglichst gleichmäßige Fläche geschaffen werden.

Außerdem muss sichergestellt sein, dass die Schutz- und Filterlagen unter dem Gewicht von Substrat, Vegetation und gespeichertem Regenwasser nicht nachgeben. Deshalb sollte die Konstruktion sorgfältig geplant und die Tragfähigkeit des Daches vorab fachgerecht geprüft werden.

Bei vielen Wellblechdächern fehlt ein erhöhter Dachrand, an dem sich eine Dachrinne sicher befestigen lässt. Das Regenwasser läuft deshalb häufig direkt von den Platten ab. Für ein Gründach ist jedoch eine kontrollierte Entwässerung wichtig. Das Wasser, das durch Vegetation und Substrat sickert, sollte zuverlässig über die Drainageschicht, die Dachrinne und das Fallrohr abgeleitet werden.

Auch ein ausreichend hoher Dachrand ist erforderlich. Er verhindert, dass Substrat oder Pflanzen von der Dachfläche abrutschen. Je stärker das Dach geneigt ist, desto wichtiger wird eine entsprechende Randsicherung. Fehlt dieser Abschluss, eignet sich das Wellblechdach nur eingeschränkt als Untergrund für eine Dachbegrünung.

Da sich Wellplatten in der Regel relativ einfach entfernen lassen, kann es sinnvoll sein, sie durch eine geeignete und tragfähige Dachkonstruktion zu ersetzen, beispielsweise durch Dämmplatten mit passender Abdichtung. So entsteht eine stabile Grundlage für ein extensives Gründach. In vielen Fällen ist diese Lösung zuverlässiger, als das bestehende Wellblechdach aufwendig anzupassen.